BLOG VON ROSA SCHWAB

Über mich:

¡Bienvenidos a todos!

Hallo, ich heiße Rosa, bin 18 Jahre alt und wohne momentan mit meinen beiden jüngeren Schwestern und meinen Eltern in Nürnberg. Nach meinem Abitur geht es für mich ein Jahr lang nach Südamerika, genauer gesagt nach Chile. Was ich dort so alles erlebe und entdecke möchte ich gerne, mit allen die es interessiert, hier in meinem Blog teilen.

Was mache ich eigentlich dort?

Ich bin nicht nur zum chillen und reisen weg, sondern werde in den zwölf Monaten in einem sozialen Projekt arbeiten, welches ich euch erst einmal kurz vorstellen möchte.

„Residencia Christo Acoge“ heißt die Einrichtung in welcher ich mich ein Jahr, hoffentlich so gut es geht, einbringen werde. Dabei handelt es sich um ein Obdachlosenheim in Santiago de Chile. Insgesamt 25 Menschen, die mal länger und mal kürzer bleiben, soll damit ein Zuhause geboten werden. Häufig leiden die Menschen, durch schwere Schicksalsschläge an Alkohol- und/oder Drogensucht. Um sie zu unterstützen werde ich sie, unter Anleitung von ausgebildeten Psychologen und Pädagogen, im Alltag begleiten wie z.B. bei Arztbesuchen, Einkäufen oder beim Kochen. Außerdem werde ich verschiedene Aktivitäten, Ausflüge und Projekte gestalten um sie, gemeinsam mit dem Team vor Ort, auf dem bestmöglichen Weg in ihr normales Leben zurückzuleiten.

Warum mache ich das eigentlich?

Für mich stand schon seit der neunten Klasse fest: Nach meinem Abitur möchte ich in jedem Fall ins Ausland. Als mir dann meine Tante von weltwärts erzählte, bot sich mir eine Möglichkeit all meine Vorstellungen über mein Jahr im Ausland zu kombinieren. Denn ich werde einerseits „Gutes“ tun können, während ich nebenbei selber noch unglaublich viel lerne. Und damit meine ich nicht nur, dass sich mein Spanisch hoffentlich verbessert, sondern ich kann in diesem Jahr so viele Erfahrungen sammeln, die mir niemand mehr nehmen wird. Es ist für mich also eine unbeschreibliche Chance meinen eigenen Horizont zu erweitern und zusätzlich dazu ganz viel Fleiß und Liebe in mein Projekt zu stecken, dass ich am Ende noch der einen oder anderen Person helfen konnte.

Zusammengefasst, obwohl ich meine Familie und Freunde in Deutschland unglaublich vermissen werde, freue ich mich gleichzeitig so sehr auf dieses Jahr, welches für mich voller Überraschungen und Wundertüten steckt. Ich freue mich riesig über jeden der das hier liest und mich, um es poetisch auszudrücken, auf meinem Weg begleitet.

¡Hasta la próxima!