BLOG VON LARA WALTER

Über mich:

¡Bienvendios!
Ich bin Lara Walter, 18 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Schwabenland, genauer gesagt aus Erlenbach im Landkreis Heilbronn. Ich bin begeisterte Läuferin und Fitnessstudiogängerin und liebe Reisen in ferne Länder und ehrenamtliche Tätigkeiten. Nach meinem bestandenen Abitur werde ich nun für ein Jahr im Rahmen eines Freiwilligendienstes in Cusco, der ehemaligen peruanischen Hauptstadt des Inkareichs, leben und arbeiten.

„Abitur und was dann?“
Schon lange quält mich diese Frage, auf die ich bis jetzt leider noch keine Antwort gefunden habe. Da kam die Idee eines Freiwilligendienstes gerade rechtzeitig, denn ich habe schon lange Interesse daran, wirklich aktiv an einer neuen Kultur und Mentalität teilzunehmen und mich dabei weiterzuentwickeln und selbständiger zu werden. Außerdem ist es mir wichtig, nicht nur zu reisen, sondern dabei einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen und den Menschen dort zu helfen.

Ich erhoffe mir von dem Jahr, dass ich danach unsere Welt aus einer etwas anderen Perspektive betrachten werde und ich nach diesem Jahr mit vielen neuen Impressionen im Gepäck wirklich das gefunden habe, was ich später erreichen möchte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich der ein oder andere die Zeit nehmen würde und hin und wieder meine Erlebnisse und Impressionen über meine Zeit im fast 11.000 Kilometer entfernten Peru mitverfolgen würde!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen bedanken, die mich so zahlreich mit einer finanziellen Spende unterstützt haben, denn ohne euch wäre mein Aufenthalt nicht möglich!

Liebe Grüße,
eure Lara

Mein Projekt
Ich werde für ein Jahr in dem Altersheim Asilo in der ehemaligen Hauptstadt des Inkareichs in Cusco arbeiten, in welchem bis zu 160 ältere Menschen leben.

Ziel meiner Einsatzstelle ist es, den älteren Menschen, die sehr stark von der Altersarmut in Peru betroffen sind, eine Perspektive zu geben. Manche von ihnen werden im Alter aufgrund der Armut innerhalb der Familie auf der Straße ausgesetzt und finden in Asilo eine neue Bleibe.

Ich freue mich schon darauf, durch den engen Kontakt zu den älteren Menschen die einzigartige Kultur der Inkas kennenzulernen. Außerdem bin ich schon sehr auf die indigene Sprache Quechua gespannt, welche vor allem noch unter den älteren Menschen gesprochen wird und mir noch tiefere Einblicke in die Inka Traditionen geben wird.  

Ich bin gespannt, welche aufregende Geschichten mir die Menschen erzählen werden und ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Mitfreiwilligen Lukas Sydow und Annika Völker den Menschen in Cusco zu helfen!