BLOG VON JANINA MOLL

Über mich:

¡Bienvenido, schön´ juten Tach … !

Mein Name ist Janina Moll und ich bin eine junge Frau aus der kunterbunten Großstadt Berlin, die das Leben, die Natur, den Tanz liebt, mit einem unbändigen Entdeckerdrang gefüllt ist und einen Biologie Masterabschluss in der Tasche hat. Kurz gesagt, ich befinde mich in einer der vielen Umbruchsituationen die das Leben so bereithält.

Die Frage, „Was mache ich nach dem Studium?“, ist seit einiger Zeit ein ständiger Aufhocker und lähmt mich in meiner Entscheidungsfreiheit. Deshalb habe ich mich für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst entschieden, um meine Optionen einzuengen und mich gleichzeitig für eine bessere Welt einzusetzen! Ich möchte in diesem Jahr erfahren ob ich ein Mensch bin, der geeignet ist Wissen und Erfahrungen weiterzugeben oder ob mein Herz doch mehr für die Natur, deren Erhalt und Schutz pulsiert. So bin ich auf das Programm weltwärts gestoßen und auf das deutsch-peruanische Hilfsprojekt Centro Yanachaga. Gerade die soziale und ökologische Kombination des Projektes haben mich begeistert.

„Wieso gerade in das fast 11.000 km entfernte Peru?“ Schon seit der Grundschule träume ich davon einmal im Dschungel zu stehen und dieser Traum wird nun im Dschungel von Zentralperu Realität. Zudem haben mich die Geschichten meiner peruanischen Nachbarin gefesselt und zum Nachdenken angeregt. Ich möchte mit eigenen Augen sehen wie das Land mit seinen Menschen, der Kultur und Geschichte verflochten ist und mir ein unverfälschtes Bild der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation machen!

Also komm mit und begleite mich auf meinen Weg nach Peru!
Eure Jani

Mein Projekt „Centro Yanachaga“
Den 16 Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen wird in Quillazú der Besuch der staatlichen Sekundarschule ermöglicht. Zusätzlich bekommen sie in verschiedenen Werkstätten des Projektes eine praktische Ausbildung in den Bereichen ökologische Landwirtschaft, Viehzucht, Imkern sowie hauswirtschaftliche und kunsthandwerkliche Kompetenzen vermittelt. Dadurch wird ihnen ermöglicht sich eine eigene Zukunft in der ländlichen Region, östlich der Anden, aufzubauen und nicht in die größeren Metropolen abzuwandern.
Meine Aufgaben werden darin bestehen das Projekt tatkräftig zu unterstützen, Englischunterricht zu geben und bei der Hausaufgabenbetreuung zu helfen. Ansonsten ist viel Eigeninitiative gefragt und ich bin gespannt, welche Kleinprojekte ich mit meiner Mitfreiwilligen Nina Forberger initiieren werde.

Weitere Informationen:
www.amntena.de/peru—quillazu

www.centro-yanachaga.org