Blog2019-07-16T22:18:31+01:00

„Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, aus der wir stammen, und die Heimat, nach der wir wandern.“ – Heinrich Jung Stilling

Unsere Blogs

Wir sind insgesamt 24 Freiwillige aus allen Ecken Deutschlands – mit unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen, aber vor allem mit verschiedenen Projekten in Lateinamerika.

Hier berichten wir persönlich und individuell über unsere Vorbereitung, über unsere Arbeit und Freizeit in Lateinamerika sowie über prägende Erfahrungen während unseres Freiwilligendienstes. Weitere Informationen zu den verschiedenen Partnern und Projekten, mit denen unsere Entsendeorganisation Amntena zusammenarbeitet, sind auch auf der Website des Vereins anschaulich zusammengestellt.

Wir freuen uns, wenn unsere Familien, Freunde und Bekannten, Unterstützer und Spender so ein wenig auf dem Laufenden bleiben und an unseren Erlebnissen teilhaben können!

PERU

Jan Linder
Jan Linder

Name: Jan Linder
Alter: 18 Jahre
Wohnort: Kempen
Einsatzort: Centro Yanachaga Prosoya in Peru (centro-yanachaga.org)
Hobbys: Leichtathletik, Taekwondo und Parcour

Meine Einsatzstelle:
Ich werde mein Freiwilliges Soziales Jahr im Centro Yanachaga in Peru verbringen. Das Projekt liegt im Nebelwald in der Region Oxapampa auf 1800m Höhe. Es ist ein Internat für etwa 40 sozial benachteiligte Jungen zwischen 12 und 16 Jahren. Sie gehen im nächstgelegenen Dorf zur Schule und werden in den Werkstätten des Projektes in die verschiedenen dort betriebenen Handwerke eingeführt. Dazu gibt es im Projekt verschiedene Werkstätten, Kaffeanbau und Viehzucht, damit es finanziell etwas unabhänginger ist. Meine Aufgabe als Freiwilliger ist es die Arbeiter auf dem Projekt zu unterstützen und mich außerdem mit den Jugendlichen zu beschäftigen und eine Vorbildfunktion einzunehmen. Dazu sollen wir Englischunterricht geben. Ich bin im Projekt mit meinem Mitfreiwilligen Lukas.
Außerdem sind im nahe gelegenen Mädchenprojekt noch zwei weitere Freiwillige. Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es unter anderem auf centro-yanachaga.org.

Meine Motive für das FSJ:
Erste Auslandserfahrungen sammelte ich Anfang 2018 während eines Schüleraustauschs. Ich verbrachte drei Monate in Santiago de Chile, nachdem mein Austauschschüler drei Monate lang bei meiner Familie in Kempen gelebt hatte.

In Chile habe ich tolle neue Erfahrungen gemacht und viele neue Menschen, sowie eine fremde Kultur kennengelernt. Im Rahmen eines Schulprogrammes half ich dort eine Woche lang, ein Gewächshaus für die Mapuche Ureinwohner zu bauen. Der Austausch und insbesondere diese Arbeit haben mir so gut gefallen, dass ich mich dazu entschlossen habe, ein ganzes Jahr im Rahmen eines Freiwilligendienstes in Südamerika zu verbringen.

Auf dieser Seite werde ich euch dabei während meines Aufenthaltes mit Berichten und Fotos auf dem laufenden halten.

Lukas Braun
Lukas Braun

Mein Name ist Lukas Braun. Ich bin in Lauf im Schwarzwald aufgewachsen und habe dort bis zum Abschluss meines Abiturs 2014 gelebt. Seit Oktober 2015 studiere ich Nordamerikastudien im Bachelorstudiengang an der Freien Universität Berlin. Meine Studienschwerpunkte liegen auf der Politik- und Kulturwissenschaft. Mein Studium werde ich im Juli 2019 beenden und danach für ein Jahr über Amntena e.V. einen weltwärts Freiwilligendienst in Peru absolvieren.

In Peru werde ich für ein Jahr im Centro Yanachaga leben und arbeiten. In meiner Einsatzstelle, einem Internat, leben 40 Schüler zwischen 12 und 18 Jahren. Die Schüler finden im Centro Yanachaga Unterkunft und Verpflegung.
Sie besuchen in Huancabamba die staatliche Sekundarschule, zusätzlich bekommen sie in verschiedenen Werkstätten des Centro Yanachaga eine berufsvorbereitende, praktische Ausbildung

Janina Moll
Janina Moll

¡Bienvenido, schön´ juten Tach … !
Mein Name ist Janina Moll und ich bin eine junge Frau aus der kunterbunten Großstadt Berlin, die das Leben, die Natur, den Tanz liebt, mit einem unbändigen Entdeckerdrang gefüllt ist und einen Biologie Masterabschluss in der Tasche hat. Kurz gesagt, ich befinde mich in einer der vielen Umbruchsituationen die das Leben so bereithält.

Die Frage, „Was mache ich nach dem Studium?“, ist seit einiger Zeit ein ständiger Aufhocker und lähmt mich in meiner Entscheidungsfreiheit. Deshalb habe ich mich für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst entschieden, um meine Optionen einzuengen und mich gleichzeitig für eine bessere Welt einzusetzen! Ich möchte in diesem Jahr erfahren ob ich ein Mensch bin, der geeignet ist Wissen und Erfahrungen weiterzugeben oder ob mein Herz doch mehr für die Natur, deren Erhalt und Schutz pulsiert. So bin ich auf das Programm weltwärts gestoßen und auf das deutsch-peruanische Hilfsprojekt Centro Yanachaga. Gerade die soziale und ökologische Kombination des Projektes haben mich begeistert.

„Wieso gerade in das fast 11.000 km entfernte Peru?“ Schon seit der Grundschule träume ich davon einmal im Dschungel zu stehen und dieser Traum wird nun im Dschungel von Zentralperu Realität. Zudem haben mich die Geschichten meiner peruanischen Nachbarin gefesselt und zum Nachdenken angeregt. Ich möchte mit eigenen Augen sehen wie das Land mit seinen Menschen, der Kultur und Geschichte verflochten ist und mir ein unverfälschtes Bild der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation machen!

Also komm mit und begleite mich auf meinen Weg nach Peru!
Eure Jani

Mein Projekt „Centro Yanachaga“
Den 16 Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen wird in Quillazú der Besuch der staatlichen Sekundarschule ermöglicht. Zusätzlich bekommen sie in verschiedenen Werkstätten des Projektes eine praktische Ausbildung in den Bereichen ökologische Landwirtschaft, Viehzucht, Imkern sowie hauswirtschaftliche und kunsthandwerkliche Kompetenzen vermittelt. Dadurch wird ihnen ermöglicht sich eine eigene Zukunft in der ländlichen Region, östlich der Anden, aufzubauen und nicht in die größeren Metropolen abzuwandern.
Meine Aufgaben werden darin bestehen das Projekt tatkräftig zu unterstützen, Englischunterricht zu geben und bei der Hausaufgabenbetreuung zu helfen. Ansonsten ist viel Eigeninitiative gefragt und ich bin gespannt, welche Kleinprojekte ich mit meiner Mitfreiwilligen Nina Forberger initiieren werde.

Weitere Informationen:
www.amntena.de/peru—quillazu

www.centro-yanachaga.org

Nina Forberger
Nina Forberger

Mein Name ist Nina Forberger. Ich bin 18 Jahre alt und Schülerin am Lessing-Gymnasium Döbeln. Im Juni 2019 werde ich mein Abitur absolvieren.

Nach 12 Jahren Schule möchte ich etwas Praktisches machen, neue Kulturen kennenlernen und dabei noch etwas Gutes tun. Neugier, Fernweh und Tatendrang veranlassten mich dazu, mich bei amntena e.V. für einen weltwärts Freiwilligendienst zu bewerben.

In Peru, dem Land der Inkas, mit unglaublicher Naturvielfalt – von der Küste, über die Anden bis in den Urwald – , aber auch einem Land überschattet von großer sozialer Ungleichheit, Armut und wenig Perspektiven für Kinder und Jugendliche aus ärmlichen Verhältnissen, werde ich im August 2019 meinen Freiwilligendienst antreten. Ein ganzes Jahr, bis Juli 2020, wird das Projekt Prosoya Quillazu im peruanischen Urwald meine Heimat sein. Es ist vom
Leitbild des wechselseitigen Lernens getragen, womit ich mich zu 100% identifizieren kann.

17 Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren aus armen Familien leben im Projekt. Sie besuchen die staatliche Schule in Quillazu. Meine Aufgabe als Freiwillige wird es sein, in der
Landwirtschaft zu helfen und die Nutztiere zu versorgen. Außerdem gebe ich den Mädchen Englischunterricht und helfe ihnen bei den Hausaufgaben. Die Freizeit werde ich mit eigenen sportlichen und kreativen Projekten ausgestalten.

Ich hoffe, dort unvergessliche Erfahrungen zu sammeln und einen kleinen Beitrag zu einem besseren Leben der Mädchen dort leisten zu können.

Martje Müller
Martje Müller

¡Hola!
Ich bin Martje und komme aus Eisenach.

In meiner Freizeit treibe ich viel Sport, ich gehe klettern, wandern, mountainbiken, joggen  und skifahren. Im Allgemeinen versuche ich, viel draußen zu sein und fit zu bleiben. Besonders viel liegt mir dabei an der Natur. Ich haben das Glück, in der Nähe vom Thüringer Wald und vom Nationalpark Hainich zu wohnen und damit mitten in der Natur zu sein. Doch nicht nur Sport, sondern auch Bücher und Fotografie bestimmen mein Leben. Ich liebe es in andere Welten einzutauchen und habe viel Freude daran, den perfekten Winkel zu suchen.

Ich selbst würde mich als abenteuerlustig und weltoffen bezeichnen, bin sportlich und hilfsbereit.

Die Arbeit mit Kindern, welche ich für mein Abitur leider vernachlässigen musste, macht mir sehr viel Spaß. In meiner Kirchengemeinde hatte ich die Gelegenheit, Nachmittage mit Kindern zu gestalten, das hat mir viel Spaß gemacht. Nachdem ich mein Abitur bestanden habe, werde ich meine wunderschöne Heimat für ein Jahr hinter mir lassen und nach Peru gehen. Dort freue ich mich darauf, wieder mit Kindern arbeiten zu können, auch wenn es viele Herausforderungen gibt. Einge für mich wahrscheinlich große herausforderung wird es sein, auf Spanisch mit den Kinder zu reden. Eine andere Herausforderung wird darin liegen, dass der Ort des Projektes Quiquijana auf 3300 m Höhe liegt. Ich werde also auch an meine körperlichen Grenze stoßen. So will ich diese Jahr dazu nutzen, meine Grenzen kennen zu lernen, eine neue Kultur kennenzulernen und etwas Abstand vom Lernstress zu bekommen.

Der Projekt selbst liegt in dem kleinen Ort Quiquijana und ist ein Kinder- und Jugendheim. Vor Ort werde ich zum einen nachmittags die Kinder betreuen und zum anderen vormittags die Mitarbeiterinnen (drei Nonnen, eine Lehrerin und eine Bäuerin) bei ihren Tätigkeiten unterstützen. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und ein spannendes Jahr im Ausland.

¡Hola!

Mein Name ist Rahel und ich bin 19 Jahre alt. Meine Schulzeit habe ich dieses Jahr  mit dem Abitur beendet.
Gemeinsam mit meinen Eltern und meinem Bruder wohne ich in Kassel.

Direkt zu studieren kommt für mich nicht in Frage, denn ich möchte vorher einerseits das Leben in einem fernen Land kennenlernen und andererseits mit Kindern arbeiten.
Aufgrund dessen werde ich ab Sommer 2019 mit Amntena e.v. einen Freiwilligendienst im Jugendhaus Albergue Unacha in Quiquijana leisten.

Quiquijana liegt In den peruanischen Anden, auf 3300 m Höhe und ca. 1,5 Busstunden von Cusco entfernt.
Hier leben etwa 600 Menschen und es gibt eine Schule.
Diese Schule wird auch von Kindern aus den umliegenden Bergen besucht.
Da sie nicht jeden Tag nach Hause fahren können, leben sie in der Woche in einem Internat.
In meinen Aufgabenbereich fallen der Englischunterricht und die Hausaufgabenbetreuung. Sowie die Freizeitgestaltung der Kinder und die Arbeit im Projekteigenen Gewächshaus.

Nun noch etwas zum Programm Weltwärts:

Weltwärts ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, welcher durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen wurde.
Der Freiwilligendienst wird zu 75% über weltwärts vom Staat finanziert. Die restlichen 25% werden vom Freiwilligen durch den Aufbau eines Spendenkreises erbracht.
Falls ihr mich bei meinem Vorhaben unterstützen wollt, dann schaut in der Menüleiste unter „Unterstützen“ vorbei.

Nun hoffe ich, durch ihre Unterstützung unvergessliche Erfahrungen zu sammeln und einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt leisten zu können.

Lukas Sydow
Lukas Sydow

Über mich
Mein Name ist Lukas Sydow, ich bin 18 Jahre alt und werde ab August 2019 für ein Jahr in einem Altenheim in Cusco arbeiten. Vorher steht für mich noch das Abitur am Rupert-Neudeck-Gymnasium in Nottuln (Münsterland) an. Hier wohne ich mit meiner Familie seit einigen Jahren; ursprünglich komme ich aus Freiburg im Breisgau und habe dann längere Zeit in Limburg gelebt. Und in allen drei Städten habe ich Freunde kennengelernt und Erfahrungen gemacht, die mich zu dem Menschen machen, der ich bin: begeisterungsfähig, weltoffen, mal nachdenklich, mal humorvoll. Vor allem geprägt haben mich aber meine Eltern und meine drei Schwestern.


Meine Einsatzstelle: ein Altenheim in Cusco/Peru
Für ein Jahr werde ich nun als Freiwilliger in Peru leben. Es ist ein Land mit gegensätzlichen Naturräumen, indigener und kolonialer Vergangenheit sowie großen sozialen Ungleichheiten und Herausforderungen.

Die Stadt, in der ich leben und arbeiten werde, heißt Cusco – und ist die vielleicht schönste Stadt Perus dank der herausgehobenen Lage in den Anden und vieler Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Sie liegt in einem ausgedehnten Tal auf knapp 3400 Metern Höhe und hat ungefähr 350 000 Einwohner. Cusco war Hauptstadt des Inka-Reiches und ist auch heute noch eine lebendige Stadt, wenn auch keine Millionenmetropole.

Dort werde ich in einem Altenheim einer christlichen Stiftung arbeiten, in dem bis zu 160 ältere Menschen leben. Manche von ihnen können aufgrund von Armut im Alter nicht mehr in ihrer Familie versorgt werden und finden im Altenheim eine neue Bleibe.

Auf diesem Blog werde ich über meine Erlebnisse, Beweggründe und Erfahrungen berichten. Ich freue mich auf ein spannendes und bereicherndes Jahr in Südamerika! Und was dabei dann genau rauskommt, weiß ich selbst nicht – vielleicht ist die Offenheit für Neues und unerwartete Wendungen ja das Wichtigste, das ich von meinem Freiwilligendienst in Peru mitnehmen werde.

Annika Völker
Annika Völker

Über mich:
Hallo allerseits, mein Name ist Annika Völker und ich komme aus dem schönen Freiburg. Ich bin (noch) 17 Jahre alt und werde meinen Freiwilligendienst nach meinem Abitur antreten.

In meiner Freizeit lese und koche ich gerne. Außerdem treffe ich mich mit Freunden und auch mit der Familie verbringe ich gerne Zeit. Nicht zu vergessen ist natürlich meine Leidenschaft für das Reisen, die mich auch zu einem Freiwilligendienst im Ausland inspiriert hat.

Meine Einsatzstelle:
Ich werde im Altersheim der Fundación Cristo Vive Perú (www.fcvperu.org/de/)  in Cusco, Peru arbeiten. Das ist zwar ein anderes Tätigkeitsfeld, als ich mir anfangs vorgestellt habe, doch auf diese Herausforderung freue ich mich besonders. Das Altersheim wird von Nonnen geführt und liegt etwas abseits am Stadtrand Cuscos.

Meine Motivation:
Schon als Kind hatte ich immer schon den Wunsch nach der Schule einmal für längere Zeit im Ausland zu leben. Bald kam der Gedanke mit diesem Jahr auch etwas Gutes zu tun und für mehr Gerechtigkeit zwischen den Kontinenten zu sorgen, hinzu. So stellte sich dann als Zeit für die Bewerbungen war, überhaupt nicht mehr die Frage ob ich überhaupt ins Ausland möchte oder in welchem Zusammenhang (Au-pair, Work and Travel, Freiwilligendienst). Stattdessen war nur noch die Frage wohin? Ich wollte auf jeden Fall eine vollkommen andersartige und für mich fremde Kultur kennenlernen, weshalb ich raus aus Europa wollte. Außerdem habe ich den Wunsch Spanisch zu lernen, momentan spreche ich noch überhaupt keins. Deshalb war Südamerika dann naheliegend. Dass es ausgerechnet Peru wurde ist eher ein Zufall. Ich bewarb mich bei mehreren Organisationen die Freiwillige nach Südamerika schicken. Amntena e.V gefiel mir gut, wegen der familiären Stimmung und der guten Betreuung. Sie boten mir dann die Stelle in Peru an, über die ich sehr dankbar bin.

In meinem Freiwilligenjahr erhoffe ich mir sowohl in dem Altersheim etwas Gutes bewirken zu können, als auch durch die gemeinsame Zeit viele neue Lebenserfahrungen und Eindrücke sammeln zu können.

Ich danke den vielen lieben Menschen die mir dieses Abenteuer durch ihre Spenden ermöglicht haben und freue mich euch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen.

Lara Walter
Lara Walter

¡Bienvendios!
Ich bin Lara Walter, 18 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Schwabenland, genauer gesagt aus Erlenbach im Landkreis Heilbronn. Ich bin begeisterte Läuferin und Fitnessstudiogängerin und liebe Reisen in ferne Länder und ehrenamtliche Tätigkeiten. Nach meinem bestandenen Abitur werde ich nun für ein Jahr im Rahmen eines Freiwilligendienstes in Cusco, der ehemaligen peruanischen Hauptstadt des Inkareichs, leben und arbeiten.

„Abitur und was dann?“
Schon lange quält mich diese Frage, auf die ich bis jetzt leider noch keine Antwort gefunden habe. Da kam die Idee eines Freiwilligendienstes gerade rechtzeitig, denn ich habe schon lange Interesse daran, wirklich aktiv an einer neuen Kultur und Mentalität teilzunehmen und mich dabei weiterzuentwickeln und selbständiger zu werden. Außerdem ist es mir wichtig, nicht nur zu reisen, sondern dabei einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen und den Menschen dort zu helfen.

Ich erhoffe mir von dem Jahr, dass ich danach unsere Welt aus einer etwas anderen Perspektive betrachten werde und ich nach diesem Jahr mit vielen neuen Impressionen im Gepäck wirklich das gefunden habe, was ich später erreichen möchte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich der ein oder andere die Zeit nehmen würde und hin und wieder meine Erlebnisse und Impressionen über meine Zeit im fast 11.000 Kilometer entfernten Peru mitverfolgen würde!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen bedanken, die mich so zahlreich mit einer finanziellen Spende unterstützt haben, denn ohne euch wäre mein Aufenthalt nicht möglich!

Liebe Grüße,
eure Lara

Mein Projekt
Ich werde für ein Jahr in dem Altersheim Asilo in der ehemaligen Hauptstadt des Inkareichs in Cusco arbeiten, in welchem bis zu 160 ältere Menschen leben.

Ziel meiner Einsatzstelle ist es, den älteren Menschen, die sehr stark von der Altersarmut in Peru betroffen sind, eine Perspektive zu geben. Manche von ihnen werden im Alter aufgrund der Armut innerhalb der Familie auf der Straße ausgesetzt und finden in Asilo eine neue Bleibe.

Ich freue mich schon darauf, durch den engen Kontakt zu den älteren Menschen die einzigartige Kultur der Inkas kennenzulernen. Außerdem bin ich schon sehr auf die indigene Sprache Quechua gespannt, welche vor allem noch unter den älteren Menschen gesprochen wird und mir noch tiefere Einblicke in die Inka Traditionen geben wird.  

Ich bin gespannt, welche aufregende Geschichten mir die Menschen erzählen werden und ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Mitfreiwilligen Lukas Sydow und Annika Völker den Menschen in Cusco zu helfen!